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3.3.2. Forschungsinstitute auf Spitzenniveau

Forschungsinstitute sind eine hervorragende Möglichkeit, weitstrahlende „Leuchttürme” für eine Stadt zu setzen, wenn sie qualitativ erstklassig und inhaltlich zukunftsweisend sind. Forschungsinstitute sollten in enger Kooperation mit Hamburger Universitäten gegründet werden. Das ist für die Gewinnung von nationalen und internationalen Spitzenforschern sowie von sehr guten Nachwuchsleuten außerordentlich wichtig

Der Erfolg der Forschungsinstitute hängt von guten Forschungsbedingungen in Form von genügend wettbewerbsfähigen Stellen, relevanter Infrastruktur und spezifischen Forschungsmitteln ab. Wichtig ist auch die Schaffung einer “Kooperations-Umgebung” mit einschlägigen Unternehmen oder staatlichen Einrichtungen. Dies erleichtert Ansiedlungen, Ausgründungen, Forschungskooperationen und Drittmitteleinwerbung.

Die AfD fordert, dass in Hamburg mehrere geeignete Forschungsinstitute gegründet werden, die das Potential haben, internationales Spitzenniveau zu erreichen. Für die Beantwortung der Frage, welche das sein sollten, sind die Hamburger Universitäten und Experten aus der Wirtschaft die besten Ratgeber. Hier nur zwei Beispiele:

a. Forschungsinstitut für Datensicherheit. Datensicherheit ist ein Zukunftsthema. Die berechtigte Empörung über NSA, Facebook und Computerkriminalität lässt sich aber nicht durch Gesetze in “Reformen zum Besseren” umsetzen, sondern nur durch technologisches Knowhow und entsprechend konzipierte IT-Systeme.

Die AfD fordert, dass Hamburg durch die Universität Hamburg und die Technische Universität Harburg ein “Forschungsinstitut für Datensicherheit” gründen und betreiben lässt.

b. Forschungsinstitut “Stadt im 21. Jahrhundert”. Künftig werden immer mehr Menschen in Städten wohnen. Knappe Flächen führen zu höheren Grundstückspreisen und Mieten, was soziale Probleme mit sich bringt. Es besteht eine Flächenkonkurrenz zwischen Wohnen, Gewerbe, Verkehr und Erholung, sowie zwischen Individualverkehr und ÖPNV in denhistorisch gewachsenen Städten.

Die AfD fordert die Gründung eines interdisziplinären Forschungsinstituts “Stadt im 21. Jahrhundert”, das unter Beteiligung aller dafür relevanten Fächer (z.B. Städtebau, Architektur, Ökonomie, Soziologie, Ingenieurwissenschaften diverser Fachrichtungen etc.) das Problemfeld analysiert und die politischen Entscheidungsträger berät.

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