2.2.2. Die AfD fordert effektivere Vermittlung von Grundfertigkeiten und Wissen

Für alle Jugendlichen sind profunde Fähigkeiten im Rechnen, Schreiben und Lesen elementare Voraussetzungen beim Eintritt ins Berufsleben. Ebenso fördert die intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit der eigenen und mit fremden Kulturen das Leben in modernen Gesellschaften.

Die Leistungen der Schulen, selbst einzelner Klassen, im Erwerb grundlegender Fertigkeiten wie Mathematik und Deutsch sind extrem unterschiedlich. Dies ist teilweise der unterschiedlichen Herkunft der Kinder und den vom jeweiligen Lehrer angewendeten Unterrichtsmethoden geschuldet. Lehrer müssen verpflichtet werden, nur wissenschaftlich anerkannte, erfolgreiche Lehrmethoden zu nutzen. Statt umstrittener Methoden wie „Lesen durch Schreiben“ ist intensiver Rechtschreibunterricht notwendig. Lehrpläne sind zu straffen. Jährlich sollen Vergleichsarbeiten und Tests durchführt werden. Der Lernzuwachs ist durch diese Vergleichsarbeiten und Tests jährlich zu überprüfen.

Unser Wohlstand beruht auch auf dem Einsatz von innovativen Technologien. Die Schule muss verstärkt auf diese Qualifikationen hin ausbilden. Unterricht ist technologiefreundlich, offen für Innovationen und ideologiefrei wissenschaftsgestützt zu gestalten. Das Gewicht der „MINT“-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) im Stundenplan ist zu erhöhen. Ein gemeinsam mit der Wirtschaft aufzulegendes Förderprogramm „MINT“ sorgt für eine Ausstattung der Fachräume nach neustem technologischen Standard und der zusätzlichen Anwerbung von Fachlehrern.

“Wirtschaft” sollte explizites Schulfach werden. Wirtschaftliche Kenntnisse und Problemverständnis sind für sehr viele Berufe eine elementare Voraussetzung.